Fortunen ziehen ihren Gegner in den Abstiegssumpf hinein

Im Bild: Fortune, Tom Gutjahr, jubelte über den Fortuna-Sieg und seine drei Treffer im Derby. Foto: Heiko Brosin

Nordkurier, 16.04.2019 von Peter Krüger

Die Neubrandenburger Handballer verabschieden sich mit einem Heimsieg vom eigenen Publikum und tun dem Kontrahenten dabei so richtig weh. 

Neubrandenburg. Erst ging es noch ziemlich förmlich zur Sache, wenig später wurde es dann doch sehr ruppig. Vor dem letzten Heimspiel der Saison in der Ostsee-Spree-Liga schüttelten die Verantwortlichen des SV Fortuna 50 Neubrandenburg noch mal kräftig ein paar Hände. 
Und zwar die einiger Spieler, die nach der Saison das Fortunen-Trikot abstreifen werden. Charly Bornkessel, Rico Kaatz und Roman Bernhardt erhielten allesamt ein kleines Präsent, Dankbarkeit und jede Menge Applaus. Doch dann war es auch schon vorbei mit den Nettigkeiten. 

Spieler hörten auf die Worte des Präsidenten 

Auf dem Hallenparkett ging es fortan ordentlich zur Sache. „Wir wollen die Saison nicht als Tabellenletzter beenden“, so die klare Message von Fortuna-Präsident Michael Schröder an die Mannschaft. Und diese setzte alles daran, ihren Obmann nicht zu enttäuschen. In einem hitzigen Spiel besiegten die ohnehin schon abgestiegenen Viertorstädter den Bad Doberaner SV mit 25:22 und tauschten mit dem unterlegenen Gegner, der durch diese Niederlage nun auch selbst zu den Absteigern zählt, die Tabellenplätze. In den Reihen der Neubrandenburger überragte vor allem Michal Rogalski mit insgesamt elf eigenen Toren. 

SV Fortuna ´50: Köpke, Fornal, Bernhardt (1), Langschwager (1), O. Hausschildt (4), Klepp (3), Rogalski (11), Kühle, Gutjahr (3), Stolt (1), Gryszka (3), Saß, M. Hauschildt (1) 

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