Handballer starten mit Auswärtsspielen ins neue Jahr

Im Bild: Lukasz Calujek will mit den Fortuna-Männern den Hinrundensieg gegen Ludwigsfelde wiederholen. Foto: Heiko Brosin

Nordkurier, 11.01.2019 von Stefan Thoms

Der letzte Ostsee-Spree-Liga-Spieltag vor dem Jahreswechsel lief perfekt, nun soll der Schwung auch ins neue Jahr mitgenommen werden.

Der 30:26-Sieg des SV Fortuna ´50 Neubrandenburg gegen Cottbus kam überraschend und hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt deutlich gesteigert. Zum 2019er-Jahresauftakt sind die Fortuna-Männer auswärts gefordert – Neubrandenburg spielt beim Ludwigsfelder HC. Gespielt wird wegen des WM-Auftritts der deutschen Mannschaft am Samstag gegen Brasilien diesmal erst am Sonntag (17 Uhr). 

Eine schwierige Aufgabe für das Neubrandenburger Team. Beim heimstarken Ludwigsfelder HC gewannen bisher nur die beiden Topteams Stralsund und Usedom. Allerdings konnten die Neubrandenburger das Hinspiel gegen Ludwigsfelde mit 24:23 für sich entscheiden. „Unsere Spieler haben ihre Trainingsaufgaben in der Weihnachtspause erledigt und sind fit. Trotzdem haben wir zuletzt viel Wert auf Kondition und Athletik gelegt. Wir brauchen Kraft für 60 Minuten, da hat es in der Hinrunde öfter gehapert“, sagt Fortuna-Trainer Volker Hauschildt. Sollte seinem Team der fünfte Saisonsieg gelingen, dann könnte es für den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz reichen. „Trainingsschwerpunkt ist die Abwehr und die Abstimmung mit den Torhütern. Wir wollen mehr Ballgewinne und dann mit Tempo nach vorn. Ziel sind einfache Tore.“ 

Unsere 1. Frauen hingegen treten in der zweiten HVMV-Landespokalrunde auswärts gegen den SV Warnemünde an. Um 15 Uhr sind sie am Sonntag beim Tabellen-Dritten der MV-Liga gefragt und wollen in die nächste Runde um den Landespokal einziehen.

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