Fortuna holt Hönig zurück

Nordkurier, 28.09.2018 von Stefan Thoms

In der Ostsee-Spree-Liga kann sich Neubrandenburg oben festsetzen.

Neubrandenburg. Zweimal haarscharf gewonnen, und auch Heimspiel Nummer drei verspricht Hochspannung. Die Ostsee-Spree-Liga-Handballer vom SV Fortuna 50 Neubrandenburg empfangen am Samstag (18.30 Uhr, Webasto-Arena) die SG OSF Berlin und könnten sich mit einem weiteren Erfolg in der Spitzengruppe festsetzen. 
„Unser guter Saisonstart ist zwar überraschend, aber auch verdient. Gegen Berlin können wir beweisen, dass die Ergebnisse kein Zufall sind“, sagt Fortuna-Trainer Marcin Feliks. Zweimal setzten sich die Neubrandenburger bisher vor eigenem Publikum mit 24:23 durch, zweimal hätte es bei besserer Chancenverwertung aber auch deutlich weniger dramatisch laufen können. Allerdings drehten sie auch Rückstände und waren bei ihren beiden Auswärtsspielen ebenfalls dicht dran am vollen Erfolg. 

Feliks: „Die Jungs rufen in den Spielen ihre Stärken als Gemeinschaft ab, außerdem verstehen sie sich auch außerhalb der Sporthalle sehr gut. Der Kampf- und der Teamgeist waren schon immer Fortunas großes Plus und das ist auch in dieser Saison so. Dazu haben wir großes spielerisches Potenzial – die Mischung passt aktuell.“ 
Gegen Berlin wird ein alter Bekannter wieder auf der Fortuna-Bank sitzen. Als „Ersatz für den Ersatz“ kehrt Steffen Hönig zurück, nachdem sich der bisherige zweite Keeper Andre Schumacher zuletzt schwer verletzt hatte. Auch er war nur eingesprungen, weil Stammtorhüter Thilo Prodoehl mit Rückenschmerzen ausgefallen war. Allerdings hat Prodoehl jetzt grünes Licht von den Ärzten bekommen und wird in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen. 

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