Doppel-Spieltag mit doppeltem Erfolg

Im Bild: Fortuna-Talent Moritz Hauschildt beim Torwurf gegen den HC Vorpommern-Greifswald. Foto: Heiko Brosin

Nordkurier, 12.03.2018 von Heiko Brosin

Die Handball-Männer des SV Fortuna 50 Neubrandenburg fuhren daheim souverän die Sieg-Zähler ein. Das Frauen-Team hatte es um einiges schwerer.

Neubrandenburg. Die Handballer des SV Fortuna 50 Neubrandenburg haben den Aufstieg in die Ostsee-Spree-Liga weiter fest im Blick. In einem spannenden und temporeichen Heimspiel besiegten die Neubrandenburger, Spitzenreiter in der MV-Liga, den HC Vorpommern-Greifswald klar mit 28:13. 
Fortuna-Spieler Leon Wenske war es, der Sekunden nach Anpfiff der Partie den ersten Treffer landete. Der 20-Jährige, der zum Saisonende aus beruflichen Gründen zu Drittligist DHK Flensborg wechselt (der Nordkurier berichtete), steuerte im weiteren Verlauf weitere Tore bei. Fortuna dominierte von Anbeginn. Beim 6:8-Rückstand nahm Gäste-Trainer Thomas Krabbe eine erste Auszeit, doch Fortunas Kombinationsspiel war nur schwer zu stören. Torwart Philip Hoefs verhinderte zudem mit seinen Paraden mehrere Gegentore. 

Treffer von Moritz Hauschildt, Tom Gutjahr, Ksawery Gajek, Frank Reckzeh und Wenske führten schließlich zum 13:7-Halbzeitstand für den Gastgeber. Nach der Pause drehten die Neubrandenburger weiter auf. Tore fielen nun im Minutentakt und ließen den gegnerischen Keeper schier verzweifeln. Am Ende stand ein klarer Sieg für den Hausherrn, der am kommenden Samstag (17 Uhr) beim Tabellenvierten SV Einheit Demmin gefordert ist. 

Ein kräftezehrender Arbeitssieg wurde es an diesem Doppel-Heimspieltag in der Webasto-Arena indes für die Fortuna-Frauen. Unterm Strich stand ein 25:18-Erfolg für den MV-Liga-Zweiten. 
Der hatte schwer ins Spiel gefunden. Es waren die Gäste, die gleich in Führung gegangen waren, und es blieb eine Zitterpartie für die Viertorestädterinnen. Lediglich über Siebenmeter-Tore durch Clara Forbrich konnten sie ihr Konto auffüllen. Durch Fehlwürfe und leichtfertig vergebene Chancen machte es sich das Team von Trainer André Schumacher selbst schwer. Erst sieben Minuten vor der Pause ging man erstmals in Front. Warnemünde glich aber zum 9:9-Halbzeitstand aus. 
Als im zweiten Durchgang Fortunas Maskottchen am Spielfeldrand auftauchte, lief es besser für die Gastgeberinnen. Hanna Naussed, Laura Sewina, Anna Lena Kahl, Jana Deinert und Strafwurf-Expertin Clara Forbrich hielten die Warnemünderinnen in Schach und erhöhten stetig den Vorsprung. 
„Wir wussten, dass Warnemünde kein leichter Gegner ist“, sagte Coach Schumacher. Vor allem mit der Deckungsvariante des Rivalen sei man schwer zurechtgekommen. „Aber ich bin happy, dass unsere Gegentaktik gefruchtet hat.“ Für den kommenden Sonntag (14 Uhr) steht der wichtige Vergleich beim Tabellendritten Stralsunder HV auf dem Plan. 

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