Kaderplanung 1. Männer für die Saison 2026/2027
Mit Mut zur Jugend in Richtung Regionalliga – SV Fortuna setzt konsequent auf eigenen Nachwuchs
Während die laufende Saison auf die Zielgerade einbiegt, stellt der SV Fortuna ’50 Neubrandenburg frühzeitig die Weichen für die kommende Spielzeit. Im Mittelpunkt der Planungen stehen eine klare sportliche Perspektive, wirtschaftliche Vernunft und die konsequente Weiterentwicklung eigener Talente.
„Wir tragen eine Gesamtverantwortung für den Verein“, betont Vereinspräsident Michael Schröder. Der SV Fortuna´50 Neubrandenburg ist der größte Handballverein in Mecklenburg-Vorpommern und vereint leistungsorientierten Männer- und Frauenhandball unter einem Dach. Gerade vor diesem Hintergrund müsse jede Entscheidung sowohl sportlich als auch wirtschaftlich tragfähig sein. „Jede Mannschaft ist uns wichtig. Das dürfen wir nie aus den Augen verlieren, gerade weil die finanziellen Mittel begrenzt sind“, so Schröder.
Vor diesem Hintergrund setzt der Verein konsequent auf den sogenannten Fortuna-Weg: die gezielte Förderung eigener Nachwuchsspieler, ihre behutsame Integration in den Männerbereich und eine langfristig stabile Kaderstruktur. Ein wichtiger Baustein ist dabei die enge Zusammenarbeit in der Jugendsportgemeinschaft mit Altentreptow, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Talente hervorgebracht hat. Mit Felix Heustreu, Jano Wille und John Pillath haben bereits mehrere Eigengewächse den Sprung in den Männerkader geschafft und positive Impulse gesetzt.
Auch für die Saison 2026 steht die Kaderplanung auf einem klaren Fundament. Ihre Zusage für die kommende Spielzeit haben Marcus Deutsch, Leon Gruhn, Maart Heering, Tom Gutjahr, Philip Hoefs, Willi Rütz und Niklas Schröter gegeben. Gleichzeitig sollen junge Talente aus den eigenen Reihen noch stärker eingebunden werden. Neben John Pillath, Maddox Holey, Felix Heustreu und Jano Wille rückt mit Rudi Wenda ein weiterer Spieler aus der eigenen B-Jugend in den Männerbereich auf. Zusätzlich verstärkt Felix Langmann vom Plauer SV die Mannschaft.
Der eingeschlagene Weg bringt zugleich Veränderungen mit sich. Mateusz Gmerek, Lukasz Stefanicki und Radoslaw Wolski werden den Verein zum Saisonende verlassen. Der SV Fortuna ’50 Neubrandenburg bedankt sich ausdrücklich für die engagierte Zusammenarbeit und die geleisteten Beiträge im Fortuna-Trikot.
„Das Gesicht der Mannschaft wird sich verändern – auch mit Blick auf wirtschaftliche Vernunft und langfristige Stabilität“, erklärt Schröder. Ziel sei es, eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft zu formen, die sich mit dem Verein identifiziert und sportlich wachsen kann. Parallel dazu hält der Verein weiterhin Ausschau nach jungen, talentierten Spielern, die den eingeschlagenen Kurs mittragen wollen.
Ein wichtiger Stabilitätsfaktor bleibt Cheftrainer Jörn Schläger. Die Vereinsführung setzt die Zusammenarbeit fort und spricht ihm weiterhin das vollste Vertrauen aus. Gemeinsam soll die Entwicklung der jungen Spieler konsequent vorangetrieben und mittelfristig die Rückkehr in die Regionalliga realisiert werden.
Mit Mut zur Jugend, klarer wirtschaftlicher Verantwortung und einer langfristigen Perspektive geht der SV Fortuna ’50 Neubrandenburg damit geschlossen in die neue Saison.
